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Entrosten aber richtig, Teil II

Wie gesagt, ich habe mir die unterschiedlichsten Gedanken gemacht. Sehr hilfreich war das Oldtimer Markt Sonderheft "Rostschutz" (Nr. 34 von 2005). Hier sind alle Methoden ausführlich mit wichtigen Kontaktadressen und auch Kosten beschrieben.  Allein dieses Thema füllt ganze Bibliotheken. Nun kann man aber einige Grundsätze beachten: Sandstrahlen ist nichts für große Karosserieflächen wie Türhäute, Dächer, Kotflügel, Motorhauben etc. Durch die Hitze des auftreffenden Strahlgutes geht die Materialspannung "flöten" und Sie haben "Wellblech".

 

Strahlen mit Trockeneis kann in gewissen Fällen bei geringen Rostschäden eine Alternative sein. Auch Unterböden lassen sich mit diesem Verfahren hervorragend von altem Unterbodenschutz und "Dreck" reinigen. Nicht einmal die Technik muss hierbei ausgebaut werden. Dass Sie Ihr Fahrzeug vor dem Strahlen mit festem Strahlgut zerlegen sollten versteht sich von selbst! Ich habe mich jedenfalls mit Zopfbürste, Drahtbürste und Nylonfaserscheibe bewaffnet und begonnen, den "gammeligen" Innenraum zu entrosten:

 

Meine Entroster

 

So hat z.B. der Boden im Bereich der Rückbank ausgesehen:

 

Vor-dem-Entrosten

 

Der Vorteil des Entrostens mit der Zopfbürste: Kein Materialverzug, relativ gute Entfernung von Tiefenrost, kostengünstiges Verfahren, in Heimarbeit möglich! Nachteile: Sehr laut (da sollten Sie ihre Garagentore dämmen, sonst machen Sie sich die Nachbarn zum Feind!), Gehörschutz, Atemschutz und Augenschutz sind absolut selbstverständlich, sehr arbeitsintensiv, es dauert natürlich wesentlich länger als Sandstrahlen!

 

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