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Was Sie beim Kauf von Motorrad Oldtimern beachten sollten

Der Kauf eines Motorrades ist in der Regel stark von Emotionen geprägt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich bei dem Objekt der Begierde um Neufahrzeuge oder um Oldtimer Motorräder handelt. Dennoch ist es von wesentlicher Bedeutung, dass Sie sich beim Kauf eines zweirädrigen Oldtimers nicht zu sehr von Ihren Emotionen leiten lassen. Nur wenn Sie rational denken, können Sie gravierende Fehler vermeiden!

Grundsätzlich empfiehlt es sich, eine fachkundige Person zum Termin der Besichtigung mitzunehmen. Sie hilft Ihnen auch versteckte Fehler aufzudecken und bewahrt Sie somit vor unnötigen Kosten. Da nicht jeder einen fachkundigen Berater kennt, besteht die Möglichkeit mit dem Objekt der Begierde bei einer zuständigen Prüfstelle vorstellig zu werden. Sollten Sie es in Erwägung ziehen ein Fahrzeug von privat zu kaufen sollten Sie sich sämtliche Unterlagen, welche im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stehen, zeigen lassen. Hierzug gehören neben einem lückenlos geführten Serviceheft vor allem Teilegutachten (!).

Eine erste Besichtigung des Motorrades können Sie in der Regel komplett in Eigenregie durchführen. Hierzu benötigen Sie lediglich eine Taschenlampe um auch in versteckte Winkel schauen zu können und einen Magneten. Letzterer hilft Ihnen dabei, wie auch beim PKW, gespachtelte und nachlackierte Stellen, welche z.B. infolge eines Unfalls entstanden sind, möglichst schnell zu entdecken. Weitere Rückschlüsse auf einen eventuellen Unfall lassen sich aber auch durch rostige Stellen ziehen.

Sollten Sie bei dem von Ihnen besichtigten Motorrad auf fehlende Zierteile aus Chrom aufmerksam werden, empfiehlt es sich den Verkäufer unverzüglich über diese Tatsache zu informieren, um den Kaufpreis zu senken. Nicht selten verursacht gerade die Neuanschaffung solcher Teile erhebliche Kosten, welche bei der Anschaffung einkalkuliert werden sollten. Unter Umständen besteht sogar die Gefahr, dass die benötigten Teile nicht mehr auf dem Markt erhältlich sind.

Im Rahmen der Erstbesichtigung sollten Sie auch stets den Zustand der Sitzbank, bzw. des Sattels berücksichtigen. Da das für Sitzbänke verwendete Obermaterial nicht selten aus Leder besteht, wird eine umfangreiche Pflege vorausgesetzt. Bleibt diese aus, kommt es häufig zu Rissen im Leder. Werden diese zu groß, wird oftmals ein Austausch, oder ein Neubezug der Sitzbank notwendig.

Neben dem äußeren Eindruck bei einem historischen Motorrad spielt vor allem dessen Technik eine wesentliche Rolle. Im Rahmen einer Testfahrt beispielsweise lässt sich relativ einfach feststellen, ob der Motor oder das Getriebe einen erhöhten Ölverlust aufweisen. Schlammige Rückstände im Öl weisen in der Regel auf uraltes Öl, oder einen nicht fachgerecht durchgeführten Ölwechsel hin.

Steht die angebotene Leistung in einem guten Verhältnis zum vom Verkäufer verlangten Preis, spricht nichts gegen einen Kauf des Motorrads.

Auch hier gilt wie beim PKW: Der jeweilige Markenclub hilft Ihnen sehr gerne weiter.

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